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Papier - das wichtigste Umweltthema bei Gruner + Jahr
Gruner + Jahr legt grundsätzlich großen Wert auf einen umweltverträglichen Papiereinsatz. Die Herstellung der eingesetzten Papiere muss höchsten Umweltanforderungen genügen. Die wichtigsten Aspekte sind Holzgewinnung aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung, umweltschonende Zellstoff- und Papierherstellung, umweltverträgliche Druckfarben und Papierrecycling.
Die grundlegenden Prinzipien für die bei Gruner + Jahr eingesetzten Papiere sind:
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Papier mit chlorfrei gebleichtem Zellstoff
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Papier mit hohen Altpapieranteilen
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ökologisch verträgliche zertifizierte Waldbewirtschaftung
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ressourcen- und energieeffiziente Herstellung
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Papiereinsparungen
Gruner + Jahr setzt bereits zu 98,5 Prozent ökologisch zertifizierte Papiere (FSC®-C021803/PEFC) ein. Weitere wichtige Faktoren sind außerdem folgende:
Natürlich ohne Chlor
Gruner + Jahr war der erste große deutsche Verlag, der bereits 1991 eine Zeitschrift, das Kunstmagazin ART, auf total chlorfreiem Papier druckte. Seit 1993 werden alle deutschen Zeitschriften bei Gruner + Jahr auf Papier gedruckt, dessen Zellstoffanteil 100 Prozent chlorfrei gebleicht wurde.
Einsatz von Recyclingpapier
Bereits 1994 wurde GEO auf einem Papier mit 25 Prozent Altpapieranteil (heute 33 Prozent) gedruckt und die G+J Büro- und Korrespondenzpapiere auf 100 Prozent Recyclingpapier umgestellt. Im Zeitungsbereich arbeitet Gruner + Jahr mit Papieren, die einen Altpapieranteil von bis zu 100 Prozent haben.
1993 hat sich Gruner + Jahr zusammen mit anderen Verlagen selbstverpflichtet, die Wiederverwertung gebrauchter graphischer Papiere zu optimieren. Dies ist mehr als gelungen. Während 1992 der Wiedereinsatz von graphischen Papieren in Deutschland 54 Prozent betrug, wird heute ein Prozentsatz von über 80 Prozent erreicht.
Auch der Recyclinganteil der bei Gruner + Jahr eingesetzten Druck- und Pressepapiere konnte in den letzten Jahren weiter erhöht werden, stößt aber bei den qualitativ hochwertigen Zeitschriften auch an Grenzen. Viele Faktoren sind für die Papierentscheidung maßgeblich, nicht überall macht der Einsatz von Recyclingpapier unter Betrachtung der ökologischen und ökonomischen Gesamtbilanz Sinn. Wichtige Eckpunkte sind die für eine bestimmte Zeitschrift benötigte Papierqualität, das Druckverfahren und die Verfügbarkeit der Papiere. Gemäß diesen Rahmenbedingungen liegt der Altpapieranteil bei den für die Zeitschriften eingesetzten Papieren derzeit bei bis zu 33 Prozent (GEO) bzw. 15 Prozent (STERN).
Ökologische Waldbewirtschaftung
Seit 1993 setzt sich Gruner + Jahr gegen den Raubbau an Urwäldern ein. Für die Herstellung der G+J Papiere soll kein Holz aus schützenswerten Wäldern verwendet werden. Gemeinsam mit den anderen deutschen Verlagen und den Papierherstellern wurden Zertifizierungskriterien für eine ökologische Waldbewirtschaftung erstellt. Gruner + Jahr unterstützt und fördert im Rahmen des VDZ-Umweltarbeitskreises die Kommunikation und die regionalen Abstimmungsprozesse der ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessensgruppen.
Die übergreifende Rahmenbedingung bildet das VDZ/vdp Positionspapier "Pressedruckerzeugnisse und Ökologie" www.vdz.de, das zur Zeit aktualisiert wird.
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